Hausverwaltung Barbara Dose

Ihr Ansprechpartner für WEG-, Miet- & Sonder-/Teileigentumsverwaltung
aus Bad Schwalbach



Wenn Sie die Verwaltung Ihrer Immobilien in zuverlässige Hände abgeben wollen, sind Sie bei uns genau richtig. Mehrfamilienhäuser, gewerblich genutzte Immobilien oder Eigentumswohnungen – wir verwalten Gebäude professionell und mit Transparenz. Unsere Arbeit basiert auf fundiertem Knowhow  und auf einer langjährigen Erfahrung rund um das Thema Immobilienverwaltung. Unsere Tätigkeitsschwerpunkte sind in den folgenden Bereichen zu finden.


  • WEG- und Mietverwaltung
  • Gewerbeimmobilienverwaltung
  • Finanzielle Verwaltung
  • Betriebskostenabrechnungen
  • Unterstützung für Eigentümer während der Wohnungsprivatisierung / Neugründung von Wohnungseigentümergemeinschaften


Als Haus- oder Wohnungseigentümer erstellen wir Ihnen auf Anfrage auch rechtssichere Betriebskostenabrechnungen für Ihre Mieter. Gerne lassen wir Ihnen hierzu ein individuell angepasstes Angebot zukommen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 


 

Aktuelle Rechtsprechung


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04.04.2021

Wohraummietrecht (BGH, Urteil vom 03.02.2021 - VIIIZR 68/19) Kündigung - Härtefall bei hohem Lebensalter

Sachverhalt:
Die Mieterin hatte im Jahre 1997 eine Wohnung in Berlin angemietet. Die Mieterin ist im Jahre 1932 geboren. Die Vermieterin hat die Wohnung im Jahre 2015 erworben und hat der über 80 Jahre alten Mieterin wegen Eigenbedarfs gekündigt.

Die Mieterin widersprach der Kündigung unter Verweis auf ihr hohes Alter, ihren beeinträchtigten Gesundheitszustand, ihrer langjährigen Verwurzelung am ort der Mietsache und ihre für die beschaffung von Ersatzwohnraum zu beschränkten finanziellen Mittel.

Das Landgericht Berlin hat die Räumungsklage unter Verweis auf des hohe Alter der Mieterin abgewiesen.

Entscheidung:

Der BGH hebt die Entscheidung auf und verweist den Rechtsstreit zur weiteren Sachverhaltsaufklärung zurück an das Landgericht.

Weder mit Blick auf den in Art. 25 der Europäischen Grundrechtscharta verbrieften Schutz älterer Menschen noch unter Berücksichtigung des in Art. 1 Abs. 1 GG sowie dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) verankerten Schutzes der Menschenwürde ist es geboten, nach der Lehre der "Mittelbaren Drittwirkung" der Grundrechte eine Härte im Sinne von §574 Abs. 1 Satz 1 BGB allein aufgrund das hohen Lebensalters eines Mieters zu bejahen.

Auch eine langjährige Mieterdauer (hier zum Zeitpunkt der ersten Eigenbedarfskündigung rund 18 Jahre) lässt für sich genommen noch nicht auf eine tiefe soziale Verwurzelung des Mieters am Ort der Mietsache schließen. Vielmehr hängt deren Entstehung maßgeblich von der individuellen Lebensführung des jeweiligen Miters ab, namentlich davon, ob er beispielsweise sozaile Kontakte in der Nachbarschaft pflegt. Einkäufe für den täglichen Lebensbedar in der näheren Umgebung erledigt, an kultuerellen, sportlichen oder religiösen Veranstaltungen in der Nähe seiner Umgebung teilnimmt und/oder medizinische oder andere Dienstleistungen in seiner Wohnumgebung in Anspruch nimmt.



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